BILDER vom 21.11.09 Anti "Pelz" Mahnwache mit Performances

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Am 21.11.09  fand eine Anti "Pelz" Demo-Mahnwache mit Informationsstand und laufenden Performances in Regensburg Neupfarrplatz von 12.00 - 16.00 statt.

Bericht Mittelbayerische Zeitung 

Hier die Bilder/ VIDEO

    

                                

Pressemitteilung         TierrechteAktiv e.V. Regensburg 

Blutverschmierte Menschen ihres Pelzes beraubt 

Am 21.11.09  machten Tierrechts Aktivisten von TierrechteAktiv e.V. Regensburg in Regensburg am Neupfarrplatz auf die grausamen Haltunsbedingungen von „Pelztieren“ und deren Missbrauch für die Modeindustrie aufmerksam. Mit einem Menschengroßem Käfig und einer Gaskammer stellten sie, das kurze Leben, von Anfang bis zum  Ende durch vergasen, Elektroschock, Erschlagen und durch Fallenfang dar. Sie informierten viele Bürger mit Broschüren und Videomaterial und im  persönlichem  Gespräch, über die Grausamkeiten der  Pelzindustrie.

Unterstützt wurden sie von den Organisationen:

Menschen für Tierrechte Nürnberg e.V.  |  Vegetarisch/veganen Initiative Landshut (VegInLa) und Einzelpersonen.

Trotz der Tatsache, dass die meisten für ihr Fell getöteten Tiere in den grausamen Pelzfarmen zu finden sind, töten auch Jäger jährlich Millionen von Waschbären, Kojoten, Wölfen, Rotluchsen, Opossums, Sumpfbiber, Otter und anderer Pelztiere für die Industrie durch aufgestellte FallenAber was ist mit Pelzbesatz? Der flauschige Kragenbesatz an ihrer Jacke, die Bommel an Ihrem Hut, die Fransen an Ihren Stiefeln oder gar die Spielmaus Ihrer Katze könnten aus süßen Häschen gemacht sein. All das sind weitere Gründe, gänzlich auf Pelz zu verzichten!
Kaninchenfell ist oft günstiger als die Häute von anderen Tieren wie z.B. Fuchs oder Nerz. Somit treibt die Pelzindustrie den Handel mit Fellaccessoires und Pelzbesatz voran, um neue Kunden für ihr blutiges Geschäft zu gewinnen.

Nerze werden zu mehreren in eine Tötungskiste gepfercht, in der sie durch teils heiße, vielfach ungefilterte Auspuffabgase vergast werden, die auch schon mal über einen Schlauch vom Fahrzeug des Farmers eingeleitet werden. Füchse bekommen oft eine Zange um den Mund gelegt und gleichzeitig einen Stab in den Anus geschoben. Dann jagt man ihnen 240 Volt durch den Körper, um sie hinzurichten. Andere Tiere werden per Giftspritze getötet. Dies alles machen die Farmbetreiber selbst, ohne jegliche Hinzuziehung tierärztlicher und damit fachlicher Begleitung. Hinzu kommt, dass die Sachkunde bei einigen deutschen Pelztierfarmern nicht gegeben ist.

Nachdem der Bundesrat schon 1992 die damalige Bundesregierung beauftragt hatte, eine Pelztierzuchthaltungsverordnung nach dem Vorbild der Schweiz zu erarbeiten, dauerte es bis November 2006, bis diese Haltungsverordnung in Deutschland beschlossen worden ist. Auch wenn die Übergangsfristen lang sind, wird diese Haltungsverordnung durch die Quasi-Abschaffung der bisherigen Käfighaltung dazu führen, dass in Deutschland eine wirtschaftliche Haltung von Pelztieren nicht mehr möglich ist.Es gibt jedoch kein Verbot  für die Einfuhr der Felle aus dem Ausland. So wird der Pelzbranche weiterhin Tür und Tor für das blutige Geschäft geöffnet sein. Die Pelze werden dann eben vermehrt aus  China, Skandinavien oder Kanada importiert. Den Tieren ist es egal, wo sie leiden und halb verkrüppelt dahinsiechen. Es gibt nur eine Chance für sie, kein Kauf von Pelz und jeden noch so kleinen Pelzbesatz.

 

 

Durch Fallenfang

Durch vergasen

Tierqual und Tötung, für den Profit!   

Durch Stromschlag


 

Durch erdrosseln

 

Durch erschlagen

 

Neue "Ware"

STOP dem Robbenfang!