Eine Schweinemast in Niedersachsen im Landkreis Vechta. Von außen sieht man dem unscheinbaren Gebäude kaum an, was sich im Innern tut. Führen die Schweine ein glückliches Leben? Wohl kaum. Denn immerhin ist der Tod ihr einziger Daseinszweck. Wie sie sich bis zu diesem Zeitpunkt fühlen, wie sie ihr Leben – wenn man das überhaupt so nennen kann – verbringen, kann man nur mutmaßen. Sicher ist jedoch, dass in keiner Intensivtierhaltung auch nur ein ansatzweise „artgerechtes“ Tierleben geführt werden kann.
Thomas D ist Vegetarier und Unterstützer von PETA Deutschland e.V. Auf seinem Hof in der Eifel lebt er mit zwei Schweinen, die er vor dem Schlachthof retten konnte. Im zweiten Teil des Films "Das Geschäft mit dem Tod" (Video beginnt nach etwa 20 sec.) leiht er seine Stimme erneut den Schweinen, denen der Mensch ein qualvolles Leben und einen würdelosen Tod zugedacht hat.
Etwa 50 Millionen Schweine werden jedes Jahr in Deutschland gegessen, ohne das der Verbraucher auch nur ansatzweise darüber nachdenkt, wie Fleisch eigentlich produziert wird. Thomas D möchte dazu beitragen, dies zu ändern.
Berichtete er in Teil 1 dieser Dokumentation noch über eine besonders grausame Schweinemast in NRW und über die "Ferkelproduktion" im allgemeinen, so setzt er sich in Teil 2 nun mit der Mast und dem Schlachthof auseinander. Im Kapitel "Ministerschweine" zeigt Thomas D, dass es selbst den Tieren des niedersächsischen Landwirtschaftsministers Heiner Ehlen (CDU) nicht besser geht.



